Seelsorgeraum-Reise
Sonntag bis Freitag, 6. bis 11. September 2026
Einsteigen bitte! Früh am Morgen des 6. Septembers startete unsere frohe Truppe Richtung Salzburg. Nach der gemütlichen Fahrt quartierten wir uns in den Gebäuden von St. Peter ein, dem ältesten Kloster im deutschen Sprachraum. Das Abendessen über den Dächern der Stadt bei herrlichstem Wetter rundete den perfekten Auftakt ab.
Der Montag stand ganz im Zeichen von Musik und Geschichte. Bei einer Stadtführung erfuhren wir, was Essiggurken mit Salzburg zu tun haben, lauschten anschliessend entspannt den Klängen der sieben (oder waren es doch acht?) Orgeln im Dom und bummelten durch die Stadt. Nach der Führung im Dom begleitete uns das Salzburger Glockenspiel in den gemütlichen Feierabend.
Am nächsten Morgen durften wir einen Blick hinter die Mauern der Erzabtei St. Peter werfen. Das um 696 gegründete Kloster gilt as Wiege von Stadt und Land Salzburg.
In der Zuckerlwerkstatt erwartete uns am Nachmittag dann ein süsses Highlight: Staunend schauten wir zu, wie aus heisser Zuckermasse und handwerklichem Geschick farbenfrohe Bonbons entstehen. Hoch oben auf der Festung Hohensalzburg liessen wir den Abend ausklingen und nahmen Abschied von der Stadt.
Der guten Laune tat der Wetterwechsel keinen Abbruch. Nach dem Check-out chauffierte uns der Bus zur Stille-Nacht-Kapelle in Oberndorf. Berührt von diesem einfachen Ort, ging es weiter, durch die bedeutende Basilika in Mondsee und mit dem Schiff über den Wolfgangsee nach St. Wolfgang ins legendäre "Weisse Rössl". Enttäuscht vom dortigen Dessert, aber trotzdem erfüllt vom Tag und begleitet von fröhlichen Gesang erreichten wir Fuschl am See.
Als erstes stand am nächsten Tag die Kaiservilla in Bad Ischl auf dem Programm, wo der begeisterte Jäger und Kaiser Franz Joseph mit Kaiserin Sissi jeweils die Sommermonate verbrachte. Sage und Schreibe 51'000 (!) Wildtiere soll der Kaiser erlegt haben.
Später, im Salzbergwerk Altausee – dem grössten aktiven Salzbergwerk Österreichs, erlebten wir einen wahrlich krönenden Abschluss der Reise. Mit viel Spass sausten wir im Berg über hölzerne Bergmannsrutschen von Etage zu Etage.
Müde und dankbar sind wir am Freitag Abend alle wieder gesund in Sarnen angekommen, erfüllt von bleibenden Eindrücken und der Erkenntnis: „Der Mensch kann ohne Gold leben, aber nicht ohne Salz.“
Marianne Waltert